Warum ethisch investieren?

Vorhandene Geldmittel für zukünftige Vorhaben anzulegen, wirft eine Reihe von Fragen auf:

  • Wie geht das Geld nicht verloren (Sicherheit)?
  • Ist es verfügbar, wenn das Geld gebraucht wird? (Verfügbarkeit)
  • Welchen Ertrag kann es abwerfen? (Rendite)

Zusätzlich stellt sich für immer mehr Menschen die Frage, wie die Rendite zustande kommt bzw. welche Aktivitäten werden mit der Geldanlage unterstützt:

  • Wird die Rendite realwirtschaftlich erbracht oder durch bloße Spekulation?
  • Sind die Unternehmen oder Staaten, in die das Geld investiert wird, nachhaltig orientiert?

Zumeist wird das angelegte Geld Unternehmen, Banken oder Staaten zur Verfügung gestellt. Dafür werden Zinsen bzw. Gewinnbeteiligungen geboten. Um das zu ermöglichen, müssen Gewinne erwirtschaftet werden. Ethisches Investment bedeutet, dass die Gewinnerwirtschaftung nicht zum Schaden von Mitmenschen oder zu Lasten der Umwelt erfolgt („vermeidende ethische Geldanlage“) bzw. gezielt eine sozial-ökologisch ausgerichtete Wirtschaftsweise fördert („fördernde ethische Geldanlage“). Zusätzlich können mit einer gezielten Wahl der Geldanlage, Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Richtung Nachhaltigkeit genommen werden (Engagement>).

Die Entscheidung für Ethisches/Nachhaltiges Investment bedeutet:

  • Ein Signal für eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise zu setzen bzw.das Mitwirken an einem sinnvollen Wertewandel und der Steigerung der allgemeinen Lebensqualität;
  • Die Förderung von Projekten, Unternehmen und Staaten, die einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten;
  • Den Geldhahn für nicht zukunftsfähige ökonomische Aktivitäten zu drosseln.

Die Art der Steuerungsmöglichkeiten des ethischen Investments ist von der Wahl des gewählten Instruments der ethischen Geldanlage abhängig (Ethische Investmentstrategien>).

Was zeichnet einen ethischen Investor aus?

Lesen Sie die CRIC Definition verantwortlich Investierender >