Die UN-Nachhaltigkeitsziele innerhalb der planetaren Grenzen erreichen

Um langfristige Stabilität in planetarischer, das heißt ökologischer, wie auch in öknomomischer Hinsicht zu erreichen, ist es notwendig, bestehende Ungleichheiten zu reduzieren und auf neue önomomische Modell zu setzen. Dies erklärt das Stockholm Resilience Centre in einem Bericht an den Club auf Rome zu dessen 50jährigen Bestehen mit dem Titel How to achieve the Sustainable Development Goals within Planetary Boundaries.

Nur eine umfassende ökonomische Transformation in den nächsten Jahrzehnten, getrieben von unkonventionellen Politiken ließen die Möglichkeit prosperierender Gesellschaften im Rahmen der planetaren Grenzen glaubhaft erscheinen, heißt es in der Studie. 

Im Bericht werden vier Szenarien entwickelt, wie die 17 Nachhaltigkeitsziele, die sich auf Themen wie Armut, Gesundheit und Umwelt beziehen, erreicht werden können. Die Szenarien reichen von existierenden ökonomischen Politiken, die zu relativ langsamen Wachstum führten aber erfolgreich Armut reduziert hätten, über das Einführen neuer Politiken für stärkeres Wirtschaftswachstum, zu dem Ansatz, stärkere Politiken einzuführen, die Themen wie Armut, Bildung, Gesundheit und Energie gezielt angehen. 

Allerdings bringt laut der Studie nur das vierte Szenario den erwünschten langfristigen Erfolg. Dieses enthält folgende Punkte:

  1. Exponential renewable energy growth. The world needs to halve emissions from fossil fuels every decade from 2020. This is entirely feasible and economically attractive and aligns with the latest UN climate report.
  2. Accelerated sustainable food production. Feeding 10 billion people by 2050 will require an overhaul of existing food systems – improving sustainable agriculture intensification by an extra 1% per year.
  3. New development models for growth in poorer countries that adopt elements of economic models from, for example, South Korea, Ethiopia or Costa Rica.
  4. Active inequality reduction through fair tax systems in all countries – ensuring that the richest 10% take no more than 40% of income.
  5. Huge investment in education for all, gender equality, health, and family planning to stabilize the world’s population.

Weitere Informationen auf der Webseite des Stockholm Resilience Centre 

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