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Aufgrund der Corona-Pandemie können auch viele börsennotierte Unternehmen aus Deutschland ihre Hauptversammlungen nicht wie geplant ausrichten. Um hier Abhilfe zu verschaffen, hat das Bundeskabinett am 23. März 2020 Erleichterungen für Aktiengesellschaften beschlossen. So soll ihnen vorübergehend ermöglicht werden, eine virtuelle Hauptversammlung ohne Präsenz der Aktionäre durchzuführen. Der Gesetzentwurf schränkt jedoch auch Rechte der Aktionäre ein. 

Die Technical Expert Group on Sustainable Finance (TEG) hat ihre Arbeit soweit abgeschlossen. Am 9. März 2020 legte sie für die Bereiche Taxonomie und Green Bond-Standard die folgenden noch ausstehenden Berichte vor: Taxonomy: Final report of the Technical Expert Group on Sustainable Finance (67 Seiten), den Taxonomy Report. Technical Annex (591 Seiten) und die Usability guide for the EU green bond standard.

„Die Bedeutung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft für die große Transformation“ lautet der Titel des Zwischenberichts des Sustainable Finance Beirats der Bundesregierung, der am 5. März 2020 veröffentlicht worden ist. Zugleich startete eine Konsultation, die noch bis zum 3. April 2020 geöffnet ist. Der Beirat ruft dazu aus, die Entwicklung des abschließenden Berichts, der im Herbst fertig gestellt werden soll, und die Strategie der Bundesregierung mit Ideen und Hinweisen zu unterstützen.

Die Schweiz engagiert sich auch international stärker für das Thema Sustainable Finance. Am 4. März 2020 hat das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) bekanntgegeben, dass die Schweiz der International Platform on Sustainable Finance (IPSF) beitritt. Das multilaterale Forum war im Herbst 2019 von der Europäischen Union zusammen mit Argentinien, Kanada, Chile, China, Indien, Kenia und Marokko gegründet worden (CRIC berichtete).

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