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Die Ziele des Weltklimagipfels, um deren Umsetzung derzeit in Marrakesch gerungen wird, fordern nicht nur von Industrie und Politik ein Umdenken, sondern auch von Kapitalanlegern. Sie müssen künftig den indirekten Beitrag ihrer Anlagen auf das Weltklima einkalkulieren. Eine aktuelle Studie von Prof. Henry Schäfer von der Universität Stuttgart und seinem Team zeigt jetzt erstmals auf, welche Folgen sich für den zentralen deutschen Finanzplatz in Frankfurt am Main ergeben können. Je nach Szenario  drohen Anlegern erhebliche Wertverluste. Die Studie finden Sie hier.

Dass es Sinn macht, den Begriff der Nachhaltigkeit insbesondere im Bereich der Geldanlage kritisch zu hinterfragen, macht ein Beitrag von Helge Wulsdorf deutlich: Visionärer Dreiklang nachhaltiger Entwicklung, Übereinstimmung und Differenz seiner Dimension in der Praxis, in: Karen Wendt (Hg.): CSR und Investment Banking: Investment und Banking zwischen Krise und Positive Impact, Berlin/Heidelberg 2016, 519-538. Den Beitrag können Sie hier lesen.

Unterschätzen Manager von Pensionsfonds die eigene Verpflichtung, Klimarisiken adäquat zu berücksichtigen? In einem Beitrag des britischen Magazins The Actuary wird die Ansicht vertreten, dass Fonds-Manager mit der Nicht-Berücksichtigung der sich aus dem Klimawandel ergebenden Risiken in Bezug auf Minderrenditen bei Vermögensanlagen ihre Pflichten verletzen - und haftbar sein können. Mehr dazu lesen Sie hier.

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