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Ende Mai hat die österreichische Bundesregierung eine Strategie beschlossen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Damit werde das Ende des fossilen Zeitalters eingeläutet, hieß es hierzu von offizieller Seite. Als wichtiger Bereich werden dabei nachhaltige Finanzen hervorgehoben. Als zweite von acht Aufgaben definiert die Strategie außerdem „notwendige ökonomische Rahmenbedingungen schaffen und Investitionen mobilisieren“. Green Finance wird daneben als eines von zwölf Leuchtturmprojekten genannt.

Zusammenfassungen von zwei buddhistischen, 14 christlichen, jeweils einer daoistischen und einer hinduistischen, sechs jüdischen, vier muslimischen und wiederum jeweils einer auf Basis des Shintoismus und der Sikhreligion erstellten Richtlinien für nachhaltiges Anlegen fasst eine im Oktober 2017 von der Alliance of Religions and Conservation veröffentlichen Publikation zusammen.

Wenn die BaFin tatsächlich meint, was sie kürzlich im BaFin-Journal (Mai 2018) veröffentlichte - und in der Regel ist das gerade bei der BaFin so - steht ein Paradigmenwechsel hinsichtlich der Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien bei der Risikobetrachtung von Finanzinstituten bevor. Denn dort ist zu lesen: "Die BaFin wird die Unternehmen unter ihrer Aufsicht verstärkt für das Thema sensibilisieren und die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in das Risikomanagement einfordern."

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